Auslandsjahr Bath 2006/07

Donnerstag, November 30, 2006

The Luck of the Irish Part 1

Obwohl uns unser Digital Communications Lecturer empfohlen hat den Masking-Effekt von Mikrowellen bei Bluetooth zu beobachten, habe ich kurzer Hand entschieden doch mal wenigstens einen Teil über Irland zu berichen. Für die Beobachtungen hätte ich ohnehin ein Bluetoothtelefon, eine Mikrowelle, einen gefrorenen Truthahn und ein Spectrum Analyzer benötigt. Da ich zufällig leider im Augenblick keinen Spectrum Analyzer besitze, geschweige denn einen Truthahn im Freezer habe kann ich guten Gewissens schreiben.

Unser Trip begann Freitag Morgens um 5:30 am. Stefan holte mich und Bryan aus Pulteney ab, und wir fuhren zum Flughafen nach Bristol. Nachdem wir uns Dutyfree mit genügend Alk eingedeckt hatten konnte es losgehen. Der Flug nach Dublin verlief ohne Probleme, jedoch hätte das Szenario auf dem Runway in Dublin in den 3 Wetter Taft Werbespot gepasst: "Dublin. Stürmischer Regen bei -20 Grad. Die Frisur hält...".
Im Terminal hieß es dann erstmal Cashmachine finden, um mal wieder echtes Geld in den Händen halten zu können, ohne der selben Frau auf allen Scheinen. Danach konnten wir uns Bustickets in die Stadt, und eine überteuerte Citymap kaufen.
Im Citycenter angekommen suchten wir unser Hostel und fanden es in einer Wohngegend die halb Chinatown, halb Industrieviertel war. Einchecken durften wir leider noch nicht. Also verstauten wir nur unsere Taschen und machten uns auf den Weg in die Stadt um in einem Pub bei einem Irish-Coffee die Karte zu studieren.
Auf dem Weg zum Pub, mitten in der Stadt gegenüber vom Posthaus wurden wir direkt mit einem riesigen Phallus-Symbol begrüßt. Ein 130m hoher Stachel, gennant "The Spire", der bei Nacht beleuchtet ist.
Als wir einen typischen Irish-Pub gefunden hatten (O'Neill's) stellen wir fest, dass in Dublin der Irish Coffee mindestens zur Hälfte aus Wiskey besteht und um 11 Uhr morgens schon ziemlich tief einschlägt.
Anscheinend ist aber um die Uhrzeit die Kaffeezeit der Iren schon vorbei, denn man sah die meisten Leute schon in Begleitung eines schwarz/braunen/cremigen Guiness.

Beflügelt durch den Kaffee (oder den Alk) machten wir uns zum Sightseeing auf. Zu sehen gab es das Trinity College, National Museum, Christ Church Cathedral, St. Patricks Cathedral und Dublin Castle. Auf Details wird hier aufgrund extremer Langeweile Gefahr verzichtet.
Im Schloß nahmen wir jedoch an einer Führung teil, die ich persönlich sehr interessant fande. Wir erfuhren zum Beispiel, dass das Schloß bis heute niemals von irgendwelchen Feinden eingenommen wurde und es komplett die Zeit überstanden hätte, wenn nicht eines Tages der Sohn des Typen der im Schloss wohnte eine riesige Houseparty geschmissen hätte und alles abbrannte. Danach wurde es komplett neu aufgebaut und hat nun verschiedene Stile da alle Leute die regierten die Renovierungspläne immer wieder umschmissen. Leider verloren wir während der Führung Bryan.
Da es aber auch schon ziemlich dunkel war beschlossen wir nur schnell was zu essen, und zum Hostel zurückzukehren, in der Hoffnung dort Bryan anzutreffen.

Ob wir ihn fanden, was partymäßig so in Dublin abgeht und was das Geheimnis von Guiness Draught ist, erfahrt ihr in der nächsten Folge...

Dienstag, November 28, 2006

Back in the UK

Gestern Abend sind wir sicher wieder auf festem Boden in Bristol angekommen. Der Trip nach Irland war super. Ich werde auch demnächst noch in zwei oder drei Blogs darüber berichten, hab im Moment aber zuviel zu tun.
Samstag geht es dann direkt übers Wochende nach London, um da mittem Dominik Sightseeing zu betreiben (Club-Sightseeing).
Wieder in meinem Zimmer wurde ich direkt mit meinem Exam-Timetable überrascht. Dem zufolge werde ich wohl die zweite Januar Hälfte nur mit Klausuren zu kämpfen haben. Und anstatt easy und entspannt mit ein paar einfachen Klausuren in die Phase integriert zu werden, kommt am 15. und 18. sofort der Schlag ins Gemächt. Ich werde direkt mit den beiden schwierigsten Klausuren durchstarten.
Meine Coursework für DIP läuft soweit auch noch. Der Foetus hat tatsächlich ein paar Kanten, und mein Sobel Edge Detector erkennt sie sogar. Jetzt muss ich noch den Canny-Edge Detector implementieren, alles schriftlich erläutern und bis zum 15. einreichen. Spätestens dann werde ich euch hier auch mit ein paar Ergebnis-Bildern langweilen.

Das Wochenende in Bath scheint ziemlich langweilig gewesen zu sein, dafür haben aber alle Leute die irgendwie unterwegs waren ziemlich viel erlebt. JP konnte fast aus Irland nicht mehr nach Hause, da er seinen Ausweis verloren hatte, Francois schlief in Paris in der Metro, da das Hotel so scheisse war und Brian gewann 500 Euro beim Pokern in Paris. Was ich alles erlebt habe erfahrt ihr in der nächsten Folge...

Dienstag, November 21, 2006

going commando

Brian hat uns neulich alle "Tricks" erklärt, wie man Boxeshorts sparen kann. Man trägt eine Boxershort erstmal so lange wie es irgendwie möglich ist und dreht sie danach auf Links um sie nochmal die gleiche Zeit tragen zu können. Wenn man weiß, dass jemand einen in Boxers sehen wird, zieht man sein "A-Pair" an. Dieses "A-Pair" ist eine Boxershort ohne Flecken, Löcher und funktionierendem Stretchband. Man kann natürlich auch gar keine Unterwäsche anziehen. Dies wird dann "freeballing" oder "going commando" gennant. "Freeballing" ist ja mehr oder weniger einleuchtend (bei Männern), "going commando" hingegen ist ein aus dem Krieg stammender Ausdruck. (fyi: http://en.wikipedia.org/wiki/Go_commando).
Und apropos Ausdrücke; mir ist aufgefallen, dass die Amerikaner sehr wohl den Ausdruck "Scheisse" verwenden. Sie sprechen es genauso aus wie wir, wissen aber nicht dass es ein deutsches Wort ist und schreiben es "Shiza".

Heute kommen Richard und Han an. Ich werde sie dann gleich vom Bahnhof abholen und sie heut abend in die Bathsche Pub Szene integrieren. Besuch ist hier kein Problem, da ich ja das größte Zimmer habe. Nur muss man den Resident Tutoren Bescheid sagen, damit diese wissen wie viele Leute sich im Haus befinden (angeblich wegen Feuer...). Falls jemand länger als 3 Tage bleibt, muss man auch den Leuten vom Accomodation Service auf dem Campus Bescheid geben. Dies geschieht aus versicherungstechnischen Gründen. Könnte ja sein, dass jemand sich den Hals bricht, wenn er aus meinem Paterre Fenster fällt, das sich nur 10cm öffnen lässt.
Unsere neuer Housekeeper(in) hat sich auch schon unsere Wohnung angekuckt. Da man immer wieder gesagt bekommt: "Make the housekeeper your friend", hatten Christoph und ich den Plan uns richtig einzuschleimen. Falls es ein Mann sein sollte, wollten wir einfach mal mit einem Sechser Pils in seinem Office vorbeischauen und seine neue Stelle anstoßen, für den Fall, dass es eine Frau sein sollte, wollten wir einfach auf Teufel komm raus mit ihr flirten (und Oberkörperfrei in unserer Wohnung rumlaufen;). Wir hatten jedoch einen eher schlechten Start mit ihr. Sie kam mit dem Handyman in unsere Wohnung und das erste was sie sagte war: "Warum sind eure Schuhe im Flur?". Anscheinend darf man in ihrer Welt keine Schuhe im Flur haben wegen Fluchtweg im Brandfall und so... Zum Glück hatten wir die 2 Kisten leerer Stella-Artois Flaschen vom Abend vorher schon aus dem Weg geräumt. Wir werden das jedoch schon wieder hinbiegen...müssen wir halt komplett nackt in unserer Wohnung rumlaufen.

Samstag, November 18, 2006

Exeter

Da ich um 7 Uhr aufstehen musste fing der Tag heute ziemlich bescheiden an. Noch ziemlich angeheitert von unserem gestrigen Aufenthalt im Revolutions machte ich mich jedoch tapfer auf den Weg zum River Side Coach Park, um die 2,5 stündige Busfahrt nach Exeter anzutreten.
Das Revolutions ist ein ziemlich cooler Club, der alle möglichen Vodka-Sorten hat und diese mit verschiedenen Flavours serviert. Man kann dort Shots, beginnend mit Erdbeer Flavour, über weiße Schokolade bis Chili bekommen. Außerdem ist die Chance ziemlich hoch, dass man Freitags und Samstags ziemlich viele internationale Studenten trifft.
Christoph und ich haben uns vor ein paar Wochen auch die Mitgliedschaft in diesem Club für 3 Pounds gekauft. Man bekommt dann eine Membershipkarte und jede menge Gutscheine für billig Alkohol. Das aber nur am Rande, da dieses Posting ja eigentlich über Exeter ist.
Auf der Fahrt im Bus, ca. 40 Minuten von Bath entfernt, klingelte das Handy eines Deutschen, den ich komischerweise nicht kannte. Es war seine Freundin, die ihm mitteilte, dass ihre Fruchtblase gerade geplatzt sei. Er wurde ziemlich nervös und bat den Busfahrer ihn bei der nächsten Rückfahrgelegenheit nach Bath rauszuschmeissen.
Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir dann aber mit sehr gutem Wetter Exeter.
Ankucken kann man sich in Exeter, the Cathedral, the Guildhall, the Quay and the City Wall. Die Kathedrale ist berühmt für das längste frei schwebende Deckengewölbe (>100yards). Außerdem hängt an einer Wand die erste Uhr Englands aus dem 15ten Jahrhundert. Auf ihr ist die Erde noch als goldener Ball im Zentrum dargestellt, die von der Sonne und vom Mond umkreist wird.
Auf der Gehaltsliste der Kirche war laut unserem Führer auch jahrelang eine Katze aufgeführt, die trainiert wurde die Mäuse und Ratten in der Kirche zu jagen, aber erst draußen zu töten. Deshalb kann man in manchen Türen auch tatsächlich ein Loch für die Katze sehen.
Der (?) Quay von Exeter wird komplett von Schwänen regiert. Mir ist auch schon in Bath am Kanal aufgefallen, dass die englischen Schwäne verdammt aggressiv sind. Als Jogger muss man immer mit brutalen Attacken rechen, und sogar Hunde sind vor ihnen nicht sicher.

Ansonsten wird mein Schedule die nächsten Tage ziemlich gefüllt sein, da die Woche Richard mit seiner Freundin Han vorbeikommt, es ab Freitag nach Dublin geht, ich noch zwei Courseworks zu erledigen habe und nächste Woche ein kleines Partywochenende in London mit Dominik und Alex ansteht. Hoffe ich finde die Zeit zu posten.
Cheers mates.

Donnerstag, November 16, 2006

Meine Wohnung

Heute war ich beim Accomodation Office und hab meinen Mietvertrag für den 2nd Term verlängert. Zufälligerweise war heut auch mal wieder Postersale auf dem Campus. Und da ich noch 6 weitere Monate hier wohnen werde kann ich auch mein Innenraumdesign verschönern. Unten sind ein paar Bilder von meiner Wohnung die ich einfach mal in aller schnelle gemacht habe. Falls peinliche Sachen drauf sein sollten bitte bescheid sagen.



Unsere Küche, wir haben gerade Pancakes gemacht.


Unser Flur. Im Rücken ist die Küche, links Eingangstür, rechts Christoph, zweite rechts Bad, dritte rechts Brian, geradeaus Ich, links Schränke und Sportsachen.


Mein Schreibtisch und Schrank. Links ist das Fenster in den Innenhof und mein Bett.


Mein Bett. Außnahmweise mal ordentlich und ohne nackte Frauen.

Dienstag, November 14, 2006

Statusmeldung

Joah, Wetter ist bescheiden, heute den ganzen Tag Nebel und Regen und so. Britisch halt. Dafür wirds wieder wärmer. T-shirt und Flip-Flop Zeit aufm Campus. Vielleicht ist das auch so eine englische Tradition: Hier wird der Winter einfach übersprungen.
Heut morgen war ich mal wieder mit Bryan (Texas, nicht mein fauler Flatmate) joggen. Er fängt nun an für einen Marathon im Januar zu trainiere und dementsprechend werden unsere Strecken länger...
Als wir zurückkamen wartete Christoph schon im Flur und teilte mir mit, dass wir mal wieder kein warmes Wasser haben. Ich, stinkend und schwitzend wie ein Bär an den Eiern, fand das natürlich nicht so komisch. Normalerweise gehen wir dann immer rüber in die Nachbarwohnung, die immer noch kein Schloss hat (nun schon seit fast 2 Monaten) und sagen Jerome bescheid. Da wir mit unseren Nachbarn einen Durchlauferhitzer teilen, der schon öfter den Geist aufgegeben hat, und Jerome weiß wie man das Problem behebt, ist er unsere erste Anlaufstelle. Leider war niemand zuhaus. Nachdem wir erfolglos versucht hatten den Erhitzer auf eigene Faust zu reparieren (was im Großen und Ganzen daraus bestand an allen Ventilen zu drehen, die er hat) gaben wir auf. Zum Glück bot Katja uns an, in ihrer Dusche im ersten Stock zu duschen. Mit nur einem Handtuch bekleidet durch unser Treppenhaus zu laufen ist auch nicht schlecht.

Wir planen im Moment einen Trip nach Irland. Dublin und Belfast um genau zu sein. Wir werden wohl eine ziemlich große Gruppe sein, und von Freitag bis Dienstag die Hauptstädte unsicher machen. Zu einem richtig Irland Aufenthalt gehört natürlich eine zünftige Prügelei. Das heißt also wir werden zuerst die Guinness Brauerei besichtigen und soviele Kostproben wie möglich testen. Danach werden wir in einen Irish Pub gehen und irgendwie einen Streit vom Zaun brechen. Ich wollte schon immer einen Billiard Kö über meinem Oberschenkel zerbrechen und ziemlich gefährlich mit beiden Enden rumwedeln. Dieser Trip ist die perfekte Gelegenheit.
Nein, natürlich werden wir uns ganz brav verhalten, und es wird ein normaler Touristen Sightseeing Trip werden, mit Blackjack, Koks und Nutten.

Freitag, November 10, 2006

Celebrations

Was soll ich denn mal erzählen... Irgendwie ist die Tage nicht so viel passiert. Nur so das übliche. Erwähnenswert ist vielleicht, dass ich meinen Studenplan etwas geändert habe. Jetzt habe ich "Digital Image Processing" statt "Advanced Compilers".
Außerdem wird hier in letzter Zeit ziemlich viel zelebriert. Überall konnte man Feuerwerk höhren und sehen. Die Briten feiern nämlich am 6.11 (ich hoffe das ist korrekt) den Tag, an dem irgendein Typ das Parlament sprengen wollte, aber es dann doch nicht geschafft hat. Ich würde ja gerne mehr über den historischen Hintergrund erzählen, leider habe ich überhaupt keinen Plan von britischer Geschichte.
Der nächste Feiertag ist am 11.11, und nein, es ist nicht Karneval. Die Briten ehren an diesem Tag die Gefallenen aus WW 1 & 2. Um seine Verbundenheit zu zeigen kann man einen kleinen Anstecker in Form einer Mohnblüte (Poppy) kaufen. Tatsächlich läuft auch mindestens jeder zweite hier mit so einer Blüte rum.
Gestern konnte ich im Bus das Gespräch von zwei englischen Studentinnen mithöhren die über ihre Exzesse an Halloween berichteten. Der Kern der Geschichte war wiefolgt:
"..."
"Yeah, i passed out somewhere on the street."
"Really? Me too, and i woke up in hospital and got my stomach pumped!"
"Are you serious, they pumped my stomach as well. And when i woke up, i didn't know where i was!!"
"..."
Es ist also anscheinend ein Teenager-Trend sich mal an Halloween wegen Alkoholvergiftung den Magen auspumpen zu lassen.

Das die Leute hier sehr partygeil sind ist ja auch keine Neuigkeit. Man kann hier jeden Abend auf sogenannte "Socials" gehen, und mit den Leuten die Pubs crawlen.
Jeder Club der Uni, sei es Schach oder Rugby oder Ballet veranstaltet regelmäßig diese Socials, die im Grunde einfache Pub-Crawls sind. Man startet in einer Kneipe, trinkt ein Bier, geht in die nächste, trinkt ein Bier...etc. Irgendwann bleiben dann Leute auf der Strecke, und meistens endet die Veranstaltung in irgendeinem Nightclub (Diese haben bis 2 am geöffnet). Das einzige Problem ist nur, dass die meisten Socials irgendein Motto haben, und sich alle Leute dementsprechend verkleiden müssen. Ich frage mich dann immer wo die Leute die ganzen Kostüme her haben.

Sonntag, November 05, 2006

Quadratisch, Praktisch, Gut.

Mir ist aufgefallen, dass hier die Vorlesungen viel praktischer angelegt sind als in Deutschland. Ich denke man kann das hier als eine Mischung aus Hochschule und Fachhochschule sehen. Die meisten Kurse werden hier teilweise nach der Note im Exam benotet, aber auch die sogenannte Coursework fließt in die Endbewertung mit ein. Die Kursarbeit besteht im E-Technik Bereich aus kranken Matlab Programmierungsgeschichten. Z.b. muss ich für "Digital Image Processing" eine Edge Detection Funktion implementieren, die alle Kanten in einem Ultraschall-Bild eines Foetus erkennt. Ich frage mich warum es unbedingt ein Foetus sein musste... kann ich nich lieber die Kanten des Playmates 2006 suchen?
Aber auch sonst ist der Stoff in der Vorlesung viel näher an der Praxis. Eventuell liegt das auch daran, dass die meisten Vorlesungen hier keine Übungen haben, wie man das aus Aachen gewöhnt ist. In "Introduction to Intelligent System Engineering" lernte ich wie man am besten den Rubics Cube (der lustige würfel mit den Farben zum drehen) löst, und dass es bei Tic Tac Toe keinen Gewinner gibt (außer jemand ist ziemlich blöd).
Mein Professor in "Digital Communications" wollte uns die Effizienz der Codierung auf einer CD demonstrieren, indem er Löcher reinbohrt. Er weigerte sich jedoch eine Robbie CD dafür zu benutzen.
Die Nähe zur Praxis spiegelt sich auch in dem Verhalten der Briten in Clubs wieder. Wie man es vom Stereotyp her kennt, sind Schlägereien hier absolut keine Seltenheit. Und das, obwohl überall Kameras hängen und echt an jeder Ecke auf der Tanzfläche ein Security Posten stationiert ist. Security Posten vom Typ ehemaliger Rugby Spieler Schrägstrich Boxer... ohne Hals und Zähne. Die Schultern fangen bei dieser Sorte tatsächlich direkt unter den Ohren an.
Ich muss mich auf jeden Fall erstmal noch an dieses neue praktische Verhalten gewöhnen, da man von der RWTH nur lesen und rechnen gewöhnt ist. Meine erste praktische Tat wird die Demontage meines Feuermelders sein...

Samstag, November 04, 2006

Feuer die Zweite

Betrunken zu sein schüzt einen auch nicht vor Feuer Alarmen. Heute morgen, halb 10, als ich mich gerade in der erfolgreichsten Kater-Bekämpfungs Phase befand, wurde ich durch das, nun schon bekannte, schrille Geräusch meines kleinen Feindes an der Decke geweckt. Also die gewohnte Prozedur, schnell irgendwelche Sachen packen und raus...
Der Grund war, dass irgend ein Vogel in der Laundrette geraucht hat, und somit den Alarm auslöste. Für Bryan und mich war das schon der zweite Alarm die Nacht, da wir zuvor noch in der Thornbanks-Garden Residenz waren und dort auch die Feuerwehr anrücken durfte. Ich gewöhne mich also so langsam an das Geräusch, und überhöre es hoffentlich bald einfach.
Wir haben auch schon oft mit dem Gedanken gespielt, die scheiss Teile einfach von der Decke zu reißen, oder die Batterie rauszunehmen. Leider ist darauf eine Strafe von 50 Pfund ausgesetzt. Während eines Firedrills im Raum zu bleiben ist auch verboten - 25 Pfund. Ist aber auch extrem laut. Nächste mal steck ich mir einfach Ohropax in die Ohren und versteck mich unterm Bett... ist nur ein Problem wenns dann wirklich brennt.

Freitag, November 03, 2006

Bath & Campus

Nach dem schockierenden Post über den Feueralarm, nun ein paar Bilder von der Stadt, aufgenommen auf halber Höhe des Universitätsberges.



Mighty, mighty Bath


Closeup.


Twilight


Treppen aufm Campus und Library im Hintergrund.

Feuer

Da ist man einmal in der Woche nuechtern und geht frueh ins Bett und wird mit einem Feueralarm Nachts um 1 dafuer belohnt. Also mussten alle so schnell wie moeglich auf den Parkplatz hinter unserem Wohnheim. Man konnte ziemlich viele, noch halbschlafende Personen in Pyjamas sehen, die alle keine gute Laune zu haben schienen. Auch ich fand die ganze Geschichte weniger amuesant. Ausserdem verspuehrte ich den starken Drang, falls es ein nur ein Fire-Drill sein sollte, dem Scherzkeks der das veranlasst hatte, extreme Schmerzen zuzufuegen.
Gluecklicherweise (...) stellte sich heraus dass es keine Uebung war, sondern tatsaechlich ein Feuermelder was gemeldet haben musste, denn ploetzlich stand ein Fire-Truck vor unserem Tor. Was dann im Endeffekt wirklich da los war, weiss ich nicht, ich war nur froh dass ich dann kurze Zeit spaeter wieder schlafen durfte. Heute duerften ziemlich viele Leute krank sein, da es gestern Nacht doch schon winterliche Temperaturen mit Frost etc. waren.
Ich muss mich fuer die Umlaute entschuldigen, aber in der Library gibt es leider keine Deutschen Tastaturen. Es ist schon schwierig genug immer das z statt dem y zu druecken.

Donnerstag, November 02, 2006

Some Pictures





Ein Baum.


Die Burg in Cardiff.


Der Wohnteil der Burg.


Die Bucht in Cardiff, mit altem Haus des Wales-Assembly.


Ein Bild von uns vor Caerphilly Castle. Falls ihr euch fragt, wer der bildhübsche, geschorene Russe in der Mitte ist... It's me.


Wales hat einen neuen König.