Quadratisch, Praktisch, Gut.
Mir ist aufgefallen, dass hier die Vorlesungen viel praktischer angelegt sind als in Deutschland. Ich denke man kann das hier als eine Mischung aus Hochschule und Fachhochschule sehen. Die meisten Kurse werden hier teilweise nach der Note im Exam benotet, aber auch die sogenannte Coursework fließt in die Endbewertung mit ein. Die Kursarbeit besteht im E-Technik Bereich aus kranken Matlab Programmierungsgeschichten. Z.b. muss ich für "Digital Image Processing" eine Edge Detection Funktion implementieren, die alle Kanten in einem Ultraschall-Bild eines Foetus erkennt. Ich frage mich warum es unbedingt ein Foetus sein musste... kann ich nich lieber die Kanten des Playmates 2006 suchen?
Aber auch sonst ist der Stoff in der Vorlesung viel näher an der Praxis. Eventuell liegt das auch daran, dass die meisten Vorlesungen hier keine Übungen haben, wie man das aus Aachen gewöhnt ist. In "Introduction to Intelligent System Engineering" lernte ich wie man am besten den Rubics Cube (der lustige würfel mit den Farben zum drehen) löst, und dass es bei Tic Tac Toe keinen Gewinner gibt (außer jemand ist ziemlich blöd).
Mein Professor in "Digital Communications" wollte uns die Effizienz der Codierung auf einer CD demonstrieren, indem er Löcher reinbohrt. Er weigerte sich jedoch eine Robbie CD dafür zu benutzen.
Die Nähe zur Praxis spiegelt sich auch in dem Verhalten der Briten in Clubs wieder. Wie man es vom Stereotyp her kennt, sind Schlägereien hier absolut keine Seltenheit. Und das, obwohl überall Kameras hängen und echt an jeder Ecke auf der Tanzfläche ein Security Posten stationiert ist. Security Posten vom Typ ehemaliger Rugby Spieler Schrägstrich Boxer... ohne Hals und Zähne. Die Schultern fangen bei dieser Sorte tatsächlich direkt unter den Ohren an.
Ich muss mich auf jeden Fall erstmal noch an dieses neue praktische Verhalten gewöhnen, da man von der RWTH nur lesen und rechnen gewöhnt ist. Meine erste praktische Tat wird die Demontage meines Feuermelders sein...
Aber auch sonst ist der Stoff in der Vorlesung viel näher an der Praxis. Eventuell liegt das auch daran, dass die meisten Vorlesungen hier keine Übungen haben, wie man das aus Aachen gewöhnt ist. In "Introduction to Intelligent System Engineering" lernte ich wie man am besten den Rubics Cube (der lustige würfel mit den Farben zum drehen) löst, und dass es bei Tic Tac Toe keinen Gewinner gibt (außer jemand ist ziemlich blöd).
Mein Professor in "Digital Communications" wollte uns die Effizienz der Codierung auf einer CD demonstrieren, indem er Löcher reinbohrt. Er weigerte sich jedoch eine Robbie CD dafür zu benutzen.
Die Nähe zur Praxis spiegelt sich auch in dem Verhalten der Briten in Clubs wieder. Wie man es vom Stereotyp her kennt, sind Schlägereien hier absolut keine Seltenheit. Und das, obwohl überall Kameras hängen und echt an jeder Ecke auf der Tanzfläche ein Security Posten stationiert ist. Security Posten vom Typ ehemaliger Rugby Spieler Schrägstrich Boxer... ohne Hals und Zähne. Die Schultern fangen bei dieser Sorte tatsächlich direkt unter den Ohren an.
Ich muss mich auf jeden Fall erstmal noch an dieses neue praktische Verhalten gewöhnen, da man von der RWTH nur lesen und rechnen gewöhnt ist. Meine erste praktische Tat wird die Demontage meines Feuermelders sein...

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