Alltag
So langsam kommt der Alltag hier durch. Mein Tagesablauf besteht nun wie gewohnt aus Uni, Sport und Abends vielleicht mal ein oder 4 Bierchen. Bis Freitag muss ich mich auch festgelegt haben, welche Units ich nun belegen will und dann ist die Routine unaufhaltsam.
Wir haben eine Abkürzung zum Campus gefunden, die am Kanal, dann an einem Friedhof und an ziemlich vielen, steil aufwärts gehenden Wiesen vorbeiführt. Ich denke ich werde wohl jeden Freitag von ihr Gebrauch machen, wenn es quasi unmöglich ist, an unserer Haltestelle in den Bus zu kommen. Der Friedhof ist schon ziemlich alt. Die meisten Gräber sind aus dem 19. Jahrhundert und alle Grabsteine und Särge sind umgekippt oder zerbrochen. Erstaunlicherweise ist das Eingangstor gut geölt.
Christoph trifft am Samstag eine Freundin aus Deutschland, die in einem Supermarkt in Bath arbeitet. Eventuell können wir ihre Mitarbeiter Discount Karte benutzen um die luxuriösen upperclass Preise in diesem Kurort zu umgehen. Ihr Chef könnte sich vielleicht wundern warum der Bierkonsum einer schwangeren Frau dermaßen ansteigt, aber deutsche Studenten müssen bei Laune gehalten werden. Wir haben unseren Ruf in der Tat schon soweit ruiniert, dass wenn uns ein Mitbewohner vom Einkaufen heimkehren sieht, und wir kein Bier gekauft haben (was auch mal vorkommt), er uns fragt, ob alles ok ist...
Mein kanadischer Roomy hat es immer noch nicht fertig gebracht sein Bett vernünftig zu beziehen. Ich hätte spätestens an dem Punkt, wo er das Laken für die Bettdecke auseinanderreißen musste um es über seine Matraze zu bekommen (und es trozdem viel zu kurz ist) gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Aber vielleicht ist das in Kanada so üblich.
Durch einen glücklichen Zufall haben wir die Quelle des unerträglichen Lärms herausgefunden, der regelmäßig jeden Tag von 10 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends in Christophs Zimmer zu hören war. Wir trafen eine Nachbarin, die in einem anderen Flat wohnt, aber die gleiche Wand mit Christoph teilt, am Montag im "Huntsman" (Pint 1,50). Sie erzählte uns, dass ihre Küche kein Fenster habe, dafür aber einen riesigen Abzug, der so laut ist, dass die Mädels in ihrer WG ausgemacht haben, ihn nur von 10 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends laufen zu lassen. Jetzt müssen wir sie nur noch auf eine Stunde pro Tag runterhandeln.
Ich habe es geschafft, mich für alle Trips des International Office anzumelden, und werde dann demnächst nach Oxford, London, Exeter und noch irgendwo hin fahren. Fotos vom letzten Wochenende gibt es natürlich auch noch mal irgendwann.
Wir haben eine Abkürzung zum Campus gefunden, die am Kanal, dann an einem Friedhof und an ziemlich vielen, steil aufwärts gehenden Wiesen vorbeiführt. Ich denke ich werde wohl jeden Freitag von ihr Gebrauch machen, wenn es quasi unmöglich ist, an unserer Haltestelle in den Bus zu kommen. Der Friedhof ist schon ziemlich alt. Die meisten Gräber sind aus dem 19. Jahrhundert und alle Grabsteine und Särge sind umgekippt oder zerbrochen. Erstaunlicherweise ist das Eingangstor gut geölt.
Christoph trifft am Samstag eine Freundin aus Deutschland, die in einem Supermarkt in Bath arbeitet. Eventuell können wir ihre Mitarbeiter Discount Karte benutzen um die luxuriösen upperclass Preise in diesem Kurort zu umgehen. Ihr Chef könnte sich vielleicht wundern warum der Bierkonsum einer schwangeren Frau dermaßen ansteigt, aber deutsche Studenten müssen bei Laune gehalten werden. Wir haben unseren Ruf in der Tat schon soweit ruiniert, dass wenn uns ein Mitbewohner vom Einkaufen heimkehren sieht, und wir kein Bier gekauft haben (was auch mal vorkommt), er uns fragt, ob alles ok ist...
Mein kanadischer Roomy hat es immer noch nicht fertig gebracht sein Bett vernünftig zu beziehen. Ich hätte spätestens an dem Punkt, wo er das Laken für die Bettdecke auseinanderreißen musste um es über seine Matraze zu bekommen (und es trozdem viel zu kurz ist) gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Aber vielleicht ist das in Kanada so üblich.
Durch einen glücklichen Zufall haben wir die Quelle des unerträglichen Lärms herausgefunden, der regelmäßig jeden Tag von 10 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends in Christophs Zimmer zu hören war. Wir trafen eine Nachbarin, die in einem anderen Flat wohnt, aber die gleiche Wand mit Christoph teilt, am Montag im "Huntsman" (Pint 1,50). Sie erzählte uns, dass ihre Küche kein Fenster habe, dafür aber einen riesigen Abzug, der so laut ist, dass die Mädels in ihrer WG ausgemacht haben, ihn nur von 10 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends laufen zu lassen. Jetzt müssen wir sie nur noch auf eine Stunde pro Tag runterhandeln.
Ich habe es geschafft, mich für alle Trips des International Office anzumelden, und werde dann demnächst nach Oxford, London, Exeter und noch irgendwo hin fahren. Fotos vom letzten Wochenende gibt es natürlich auch noch mal irgendwann.

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