Auslandsjahr Bath 2006/07

Mittwoch, September 27, 2006

The First Days

Ich bin nun auch in Bath angekommen und habe auch endlich Internet auf meinem Zimmer (welches sehr klein ist, doch dazu später mehr). Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, alles zu erzählen.

Nachdem mich meine Eltern nach Düsseldorf gebracht haben, und ich so gerade den Flug erwischt habe, wurde ich mit einer Boind 767 nach Heathrow verfrachtet. Dort musste ich zum International Meeting Point der University of Bath gehen, um mit einem Coach abgeholt zu werden. Ich ging eigentlich davon aus, dass der Weg von Terminal 1 zu Terminal 3 nicht so weit sein konnte, und entschied mich dagegen, einen Trolley zu nehmen, was sich nach den ersten 5 km als Fehler herausstellen sollte. Als ich dann "pretty exhausted" am Meeting Point ankam, war ich eine Stunde zu früh, und konnte aber glücklicherweise den Bus nehmen der um 12.30 nach Bath fuhr.
Auf der Fahrt wurden wir konstant mit Informationen überschüttet, die ich natürlich nicht behalten habe, und ich bekam auch einige Schickalsgeschichten mit, wie zum Beispiel das tragische Drama einer Amerikanerin, die über Toronto fliegen musste, und dort ihr komplettes Gepäck verloren hat.

Als wir auf dem Campus ankamen haben wir direkt unsere Schlüssel für unsere Zimmer bekommen und wurden in Minivans runter in die Stadt gefahren (mit runter meine ich wirklich STEIL runter) , und wir konnten direkt unsere Zimmer in Augenschein nehmen. Ich teile meine Wohnung mit einem Kanadier und einem anderen Deutschen Erasmus Studenten. Als ich ankam, war jedoch keiner da, und ich konnte meine Sachen auspacken und schockiert den "Schrank mit Herd" betrachten, der hier Küche genannt wird.

Irgendwann kam Brian nach Hause, erzählte mir aber, dass er total an seinem Jetlag leide, und ging sofort schlafen. Ich, und noch zwei andere Studenten hatte die scheiss Idee zum Campus hoch zu laufen (einmal und NIE wieder), um zum International Meeting Point zu gehen, wo es Tea and Biscuits gab, und man sich für einige Events in der Freshers Week anmelden konnte.

Am Abend lernte ich noch ein paar Bewohner des Wohnheims kennen und wir waren auf einem Welcome Event für internationale Studenten auf dem Campus (diesmal mit dem Bus). Dort stellte ich fest, dass circa 50% aller Austauschstudenten hier deutsch sind und dass mein Englisch proportional zum Bierkonsum besser wird.