Bäume
Da ich ja nun mal in England bin, will ich ja auch soviel wie möglich von der Insel sehen. Das ist genau das gleiche wie mit den Jungs aus den Staaten, die nun einmal in Europa sind und sich hier alles ankucken. Im Gegensatz zu ihnen beschränken sich meine Ausflüge auf <= 150km, und nicht nach Paris, Athen und Rom. (Athen und Rom wollte Bryan sogar an einem Tag besichtigen...). Für Samstag hatte ich wieder mal einen Trip vom International Office gebucht. Da ich davon ausging, dass alle Trips die angeboten werden auch einen hohen Entertainment-Gehalt haben, hatte ich alle gebucht, ohne mich zu informieren was es eigentlich ist. Für Samstag hätte ich es besser tun sollen.
Die Attraktion hieß "Westonbirt Aboretum" und ist ein Wald. Bzw. es sind viele Bäume unterschiedlicher Herkunft, die irgendein reicher Typ mal vor 200 Jahren gepflanzt hat. Es ist äußerst langweilig durch dass Gelände zu gehen, obwohl mit der angeblichen Farbenvielfalt im Herbst geworben wird. Zum Glück waren die beiden Norweger mit und konnten meinen Vorrat an norwegischen Schimpfworten aufstocken.
Danach ging es in eine Stadt namens Cheltenham. Auf dem Weg passierten wir den aktuellen Wohnsitz von Prinz Charles. Das besten in Cheltenham war jedoch leider nur die Pizza bei Pizza Hut.
Eine tatsächlich gute Sache war die Crepe-Party die ein paar Franzosen letze Woche im nahegelegenen Carpenter House Wohnheim veranstalteten. Als wir ankamen war die Küche schon total überfüllt, und man hätte die Crepes in der Luft zubereiten können, so unglaublich heiß war es. Leider waren wir zu spät und ich bekam keinen Crepe ab. Einer der Franzosen, der die ganze Zeit am Grill stand, sagte mir, er hätte ca. 150 Stück zubereitet. Die Party weitete sich schnell auf Korridor und Zimmer aus, was die Security auf den Plan rief. Normalerweise sind keine Partys in Wohnheimen erlaubt, sondern nur "Social Gatherings" bis zu 12 Personen. Wir erklärten dem Schutzman dass wir so ca. 15 wären und fragten ob das Ok wäre. Da er von seiner Position nicht in die Küche schauen und die Massen sehen konnte, gab er sich damit zufrieden und ging. Der Resident Tutor, der nebenbei ein unglaublicher Schrank ist, ließ sich nicht so leicht abwimmeln, und wir mussten leider gehen.
Die Attraktion hieß "Westonbirt Aboretum" und ist ein Wald. Bzw. es sind viele Bäume unterschiedlicher Herkunft, die irgendein reicher Typ mal vor 200 Jahren gepflanzt hat. Es ist äußerst langweilig durch dass Gelände zu gehen, obwohl mit der angeblichen Farbenvielfalt im Herbst geworben wird. Zum Glück waren die beiden Norweger mit und konnten meinen Vorrat an norwegischen Schimpfworten aufstocken.
Danach ging es in eine Stadt namens Cheltenham. Auf dem Weg passierten wir den aktuellen Wohnsitz von Prinz Charles. Das besten in Cheltenham war jedoch leider nur die Pizza bei Pizza Hut.
Eine tatsächlich gute Sache war die Crepe-Party die ein paar Franzosen letze Woche im nahegelegenen Carpenter House Wohnheim veranstalteten. Als wir ankamen war die Küche schon total überfüllt, und man hätte die Crepes in der Luft zubereiten können, so unglaublich heiß war es. Leider waren wir zu spät und ich bekam keinen Crepe ab. Einer der Franzosen, der die ganze Zeit am Grill stand, sagte mir, er hätte ca. 150 Stück zubereitet. Die Party weitete sich schnell auf Korridor und Zimmer aus, was die Security auf den Plan rief. Normalerweise sind keine Partys in Wohnheimen erlaubt, sondern nur "Social Gatherings" bis zu 12 Personen. Wir erklärten dem Schutzman dass wir so ca. 15 wären und fragten ob das Ok wäre. Da er von seiner Position nicht in die Küche schauen und die Massen sehen konnte, gab er sich damit zufrieden und ging. Der Resident Tutor, der nebenbei ein unglaublicher Schrank ist, ließ sich nicht so leicht abwimmeln, und wir mussten leider gehen.

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